Resilientes Fichtelgebirge – Osteopathie Workshop-Wochenende 2024

RÜCKBLICK

Resilienz-Weiterbildungen – nachhaltige Stärkung für Therapeuten und Osteopathen

Die Frage, wie sich auch Fachkräfte aus medizinischen Berufen und Therapeuten vor sekundären Traumatisierungen schützen und tagtäglich im Umgang mit multiplen Krisen stärken können, wird immer lauter. “Meine Erschöpfung nimmt zu – nicht nur körperlich – vor allem fühle ich mich emotional und psychisch immer öfter ausgebrannt. Ich komme nach Hause und meine Familie macht erst mal einen großen Bogen um mich – bis ich mich einigermaßen wieder selbst reguliert habe. Doch das dauert immer länger!” – “Ich bin auf viele Monate komplett ausgebucht! Meinen Kollegen geht es genau so. Der Ärger auf unser Gesundheitssystem wächst – für mich ist das wie unterlassene Hilfeleistung von ganz oben!” – “Unsere Praxis kann auf die steigenden Anfragen nicht mehr zufriedenstellend reagieren. Immer öfter müssen wir Menschen die dringend und sofortige Hilfe brauchen vertrösten und wegschicken. Das ist kaum auszuhalten!”

Ella Gabriele Amann, der Leiterin der Stiftung ResilienzForum Berlin und Buchautorin zum Thema Future Skills und Resilienz, hat im Rahmen des Workshop-Wochenendes mit Osteopath:innen über das Thema Resilienzförderung in eigener Sache gesprochen. Erfahren Sie in diesem Beitrag, warum es Sinn macht bei der Resilienzförderung von Therapeuten gleich Dauf 4 Ebenen anzusetzen. Der Beitrag ist begleitend zu unserem Ausstellertag im Rahmen des vom Bundesverband Osteopathie e.V. durchgeführten Workshop-Wochenendes, vom 12. – 13. April 2024 in Bad Alexandersbad entstanden.

Eine Beitrag von Ella Gabriele Amann

Als Therapeutin ist es mein ständiges Bestreben, meine Fähigkeiten zu erweitern und mein Fachwissen zu vertiefen, um meinen Klienten bestmöglich zu helfen. In der heutigen schnelllebigen Welt, die von ständigem Wandel und Herausforderungen geprägt ist, wird für mich – auch nach 30 Jahren – die Fähigkeit zur Resilienz immer wichtiger – sowohl für meine Klienten als auch für mich selbst.

Die letzten 10 Jahre habe ich mich selbst daher z.B. intensiv mit dem Thema Trauma beschäftigt, meinen körper-orientierten Arbeitsansatz als Bodybliss Trainerin weiter fundiert und eine mehrjährige Ausbildung in Somatic Experiencing (AE) absolviert. Dabei haben mich die Arbeit mit Pionieren wie Divo Müller, Prof. Robert Schleip, Peter Levin und Stephem Porges sehr bewegt. Sie haben meiner Arbeit als Lehrtrainerin für Angewandte Resilienz viele neue Persoektiven hinzugefügt, die ich heute an meine Kursteilnehmer:innen weitergeben kann.

In diesem Blogbeitrag möchte ich aus meiner persönlichen Erfahrung als Therapeutin und als Resilienz-Ausbilderin Aspekte und Gründe dafür teilen, warum auch andere Therapeutin und Osteopathen von einer systemisch-integrativen Resilienz-Weiterbildung profitieren können. Die nachfolgenden Gedanken sind aus den Gesprächen entstanden, die ich im Rahmen des Osteopathie Workshop-Wochenendes führen durfte. Zu jedem Aspekt finden sich zudem Empfehlungen, welche unserer aktuellen Weiterbildungsmodule zum Thema passen könnten.

Für weitere Fragen zu unserem Programm oder zu unseren Fördermöglichkeiten können Sie jederzeit ein Zoom-Gespräch mit mir vereinbaren oder unter nachfolgender E-Mail einen telefonischen Termin mit mir vereinbaren.

8 Gründe, warum sich Therapeuten mit dem Thema Resilienz auseinandersetzen sollten:

 

  1. Schutz vor sekundären Traumatisierungen
  2. Stärkung der eigenen mentalen und emotionalen Ressourcen
  3. Verbesserung der Selbstregulation und Stressbewältigung
  4. Erhöhung der eigenen Lebensqualität und Zufriedenheit im Beruf
  5. Reduzierung des Risikos von Burnout und Erschöpfungszuständen
  6. Verbesserung der Kommunikation und Beziehungsgestaltung mit Patienten
  7. Förderung der eigenen Resilienz als Vorbild für Patienten
  8. Erhöhung der Wirksamkeit der therapeutischen Arbeit

[1] Schutz vor sekundären Traumatisierungen

Der Schutz vor sekundären Traumatisierungen* ist für Therapeuten und Osteopathen von entscheidender Bedeutung. Durch die intensive Arbeit mit Patienten, die häufig schwere körperliche oder emotionale Belastungen erleben, sind Therapeuten einem erhöhten Risiko ausgesetzt, selbst traumatische Erfahrungen zu erleben. Diese sekundären Traumatisierungen können zu emotionaler Erschöpfung, erhöhtem Stressniveau und sogar zu Burnout führen.

Daher ist es für Therapeuten unerlässlich, sich effektive Strategien anzueignen, um ihre eigenen Grenzen zu schützen und sich vor den negativen Auswirkungen der Arbeit mit traumatisierten Patienten zu bewahren. Die Auseinandersetzung mit dem Thema Resilienz bietet hier einen wichtigen Ansatzpunkt, um die psychische und emotionale Stabilität der Therapeuten zu stärken und sie für die Herausforderungen ihres Berufsalltags zu wappnen.

*”Als Sekundäre Traumatisierung bezeichnet man das Auftreten typischer posttraumatischer Symptome bei Menschen, die nur indirekt mit dem traumatischen Ereignis konfrontiert wurden, z.B. durch die Beschreibungen ihrer KlientInnen.” Mehr Infos und Forschung zum Thema bei der Expertin Dr. Judith Daniels, unter: https://sekundaertraumatisierung.de/

Resilienz-Vertiefung:

Trauma-informed arbeiten in der Prozessbegleitung

[2] Stärkung der eigenen mentalen und emotionalen Ressourcen

Die Stärkung der eigenen mentalen und emotionalen Ressourcen ist ein weiterer wichtiger Aspekt, den Therapeuten und insbesondere Osteopathen berücksichtigen sollten. Der Berufsalltag in der Therapiepraxis erfordert nicht nur fachliche Kompetenz, sondern auch ein hohes Maß an psychischer und emotionaler Belastbarkeit. Osteopathen stehen oft vor komplexen medizinischen Herausforderungen und müssen einfühlsam mit den Bedürfnissen ihrer Patienten umgehen.

Durch die gezielte Förderung ihrer eigenen Resilienz-Kompetenzen und Ressourcen können Therapeuten besser mit Stress umgehen, ihre Empathiefähigkeit bewahren und langfristig ihre Berufszufriedenheit steigern. Ein gezieltes Resilienztraining bietet Therapeuten die Möglichkeit, ihre Selbstwahrnehmung zu stärken, ihre Stressbewältigungskompetenzen zu verbessern und ihre persönliche Resilienz zu erhöhen. So sind sie in der Lage, auch in anspruchsvollen Situationen souverän zu agieren und ihren Patienten die bestmögliche Unterstützung zukommen zu lassen.

Resilienz-Vertiefung:

Resilienz als Kompetenz – Wege zur individuellen Resilienzförderung und Persönlichkeitsentwicklung

[3] Verbesserung der Selbstregulation und Stressbewältigung

Die Verbesserung der Selbstregulation und Stressbewältigung ist von entscheidender Bedeutung für Therapeuten und Osteopathen, um ihre professionelle Leistungsfähigkeit langfristig aufrechtzuerhalten. Der Umgang mit den Bedürfnissen und Anliegen der Patienten kann oft herausfordernd sein und mit einem hohen Maß an emotionaler Belastung einhergehen.

Ein gezieltes Resilienztraining ermöglicht es Therapeuten, effektive Strategien zur Selbstregulation zu entwickeln, um ihre eigenen Emotionen und Stressreaktionen besser zu managen. Durch die Förderung von Achtsamkeit, Entspannungstechniken und Stressbewältigungsstrategien können Therapeuten lernen, belastende Situationen gelassener zu bewältigen und sich schneller von Stress zu erholen. Auf diese Weise können sie ihre Energie effizienter nutzen, Burnout-Symptome vorbeugen und langfristig eine ausgeglichene Work-Life-Balance aufrechterhalten.

Resilienz-Vertiefung:

Resilient, Embodiment & Bodybliss – Resilienz ganzheitlich fördern

[4] Erhöhung der eigenen Lebensqualität und Zufriedenheit im Beruf

Die Erhöhung der eigenen Lebensqualität und Zufriedenheit im Beruf ist ein weiterer wichtiger Aspekt, der für Therapeuten und Osteopathen von Bedeutung ist. Ein Resilienztraining bietet die Möglichkeit, die persönliche Zufriedenheit und das Wohlbefinden im Beruf zu steigern, indem es ihnen hilft, mit den Herausforderungen ihres Arbeitsalltags konstruktiver umzugehen.

Durch die Stärkung ihrer organisationalen Resilienz können Therapeuten eine positive Einstellung zum Beruf entwickeln, sich besser mit ihrer Arbeit identifizieren und ein tieferes Gefühl der Erfüllung erfahren. Indem sie lernen auch im Praxisalltag, schwierige Situationen als Chancen zur persönlichen und beruflichen Entwicklung zu betrachten, können sie ihre Arbeitsmotivation steigern und langfristig ein erfülltes und ausgewogenes Berufsleben führen.

Resilienz-Vertiefung:

Organisationale Resilienz und Wirkung – Nachhaltige Entwicklung von Resilienz-Maßnahmen für die therapeutische Praxis

[5] Reduzierung des Risikos von Burnout und Erschöpfungszuständen

Die Reduzierung des Risikos von Burnout und Erschöpfungszuständen ist ein entscheidender Faktor, der die Auseinandersetzung von Therapeuten und Osteopathen mit dem Thema Resilienz so wichtig macht. Durch die kontinuierliche Belastung und die oft anspruchsvolle Arbeit im Gesundheitswesen sind Therapeuten einem erhöhten Risiko für Burnout und Erschöpfung ausgesetzt. entscheidend für eine gute Burn-Out-Prophylaxe ist, die eigenen Anspruchsmuster und Antreiber-Systeme zu erkennen.

Ein Resilienztraining kann Therapeuten dabei helfen, wirksame Bewältigungsstrategien im Umgang mit ihren Verstimmungs- und Stress-Mustern zu entwickeln und die persönlichen Burn-out-Muster besser zu erkennen. Indem sie lernen Verstimmungs- und Stressmuster rechtzeitig wahrzunehmen können sie belastende Situationen schneller identifizieren und adäquat darauf zu reagieren. Wie Therapeuten präventiv gegen Burnout vorgehen und ihre mentale und emotionale Gesundheit langfristig schützen können erfahren sie ebenfalls im Modul 8: “Trauma.informed arbeiten in der Prozessbegleitung”

Resilienz-Vertiefung:

Trauma-informed arbeiten in der Prozessbegleitung

[6] Verbesserung der Kommunikation und Beziehungsgestaltung mit Patienten

Die Verbesserung der Kommunikation und Beziehungsgestaltung mit Patienten ist ein weiterer wichtiger Aspekt, der die Auseinandersetzung von Therapeuten und Osteopathen mit dem Thema Resilienz rechtfertigt. Eine effektive Kommunikation und eine gute Beziehung zu den Patienten sind entscheidend für den Therapieerfolg und die Zufriedenheit aller Beteiligten.

Durch ein Resilienztraining können Therapeuten lernen, empathischer zuzuhören, das Vertrauen ihrer Patienten zu stärken und auch in schwierigen Situationen professionell zu agieren. Eine verbesserte Kommunikation ermöglicht es den Therapeuten, die Bedürfnisse ihrer Patienten besser zu verstehen und individuellere Behandlungsansätze zu entwickeln, was letztendlich zu einer höheren Patientenzufriedenheit führen kann.

Resilienz-Vertiefung:

Kommunikation, Fallorientierung un Auftragsklärung – Die Arbeit mit dem Balance-Acting-System (basy®)

[7] Förderung der eigenen Resilienz als Vorbild für Patienten

Die Förderung der eigenen Resilienz hat nicht nur direkte Auswirkungen auf das Wohlbefinden der Therapeuten und Osteopathen, sondern dient auch als Vorbild für ihre Patienten. Indem Therapeuten selbst resilienter werden, zeigen sie ihren Patienten, dass es möglich ist, Herausforderungen und Krisen konstruktiv zu bewältigen und gestärkt daraus hervorzugehen.

Indem Therapeuten selbst resilienter werden, zeigen sie ihren Patienten, dass es möglich ist Belastungsphasen konstruktiv zu bewältigen und gestärkt aus den einhergehenden Lern- und Entwicklungsprozessen hervorzugehen. Dies kann einen positiven Einfluss auf die Patienten haben und sie dazu motivieren, ebenfalls an ihrer eigenen Resilienz zu arbeiten. Therapeuten, die selbst resiliente Verhaltensweisen demonstrieren, können ihren Patienten Hoffnung geben und sie ermutigen, ihre eigenen Fähigkeiten zur Bewältigung von Schwierigkeiten zu entwickeln.

Mit der RZT Grundlagen-Ausbildung – als Online-Jahrestraining und/oder in Präsenz (Anwendertage Module 1-3) – schaffen Therapeuten eine solide Grundlagen für die Stärkung der eigenen Resilienz, für die Begleitung ihrer Klienten, zur Stärkung der Klienten-Beziehung und nicht zuletzt zur Stärkung der eigenen Praxis und wirtschaftlichen Grundlage.

Facilitator für Angewandte Resilienz | RZT Grundlagen

 

[8] Erhöhung der Wirksamkeit der therapeutischen Arbeit

Die Stärkung der eigenen Resilienz kann die Wirksamkeit der therapeutischen Arbeit deutlich erhöhen. Ein Therapeut oder Osteopath, der über eine hohe Resilienz verfügt, ist besser in der Lage, eine unterstützende und stabilisierende therapeutische Beziehung aufzubauen. Dies ermöglicht es ihnen, effektiver auf die Bedürfnisse ihrer Patienten einzugehen.

Resilientere Therapeuten in der Lage, auch in herausfordernden Situationen kreativ und lösungsorientiert zu bleiben, was sich positiv auf den Therapieerfolg auswirken kann. Durch die Aufbau-Zertifizierung zum systemisch-integrativen Resilienz-Facilitator können Therapeuten zudem die Wirksamkeit ihrer Arbeit erhöhen, indem sie – gemeinsam mit dem Klienten – hervorheben, wie z.B. die Verbesserung der körperlichen Verfassung, sich auch positiv auf die Förderung und Aktivierung der acht Resilienz-Kompetenzen auswirkt.

RZT® Praxis-Beispiel:

Nach der Ostepathie-Behandlung Resilienz-Kompetenzen aktivieren

Praxis-Beispiel: Nach der Behandlung Resilienz-Kompetenzen aktivieren

Methode: Der Future Pace 2 mit dem Resilienz-Zirkel-Training (RZT®)

Claudia Peters klagt über eine zunehmenden Arbeitsbelastung und seit einigen Wochen auch über Rückenschmerzen. Seit drei Wochen wird sie reglemäßig von ihrer Osteopathin Karin Stark behandelt. Nach jeder Behandlung bietet die Osteopatin Claudia an, sich noch 5 Minuten Zeit zu nehmen um mit ihr eine kurze Reise durch den Resilienz-Kompetenz-Zirkel zu machen:

  • Karin: Liebe Claudia, auf einer Skala von 1 weniger Wohlbefinden bis 10 viel Wohlbefinden – wo hättest Du dich vor der Behandlung eingeordnet und wo würdest Du Dich jetzt einordnen?
  • Claudia: Vorher auf einer 4, jetzt auf einer 6.
  • Karin:Prima. Das ist schon eine große Verbesserung. Wir sind vor 3 Wochen bei einer 2 gestartet! Wenn du dir dein neues Wohlbefinden jetzt noch einmal ganz bewusst machst – was kannst Du im Zusammenhang mit Deiner Arbeitsbelastung neues Denken, Fühlen oder auch konkret tun? Lass uns hierzu kurz wieder auf Deine umfassenden Resilienz-Kompetenzen schauen (die behandelnde Osteopathin nimmt ein Blatt zur Hand auf dem vorne die acht Kompetenzen-, Lern- und Entwicklungsfelder abgebildet sind, auf der Rückseite befindet sich der Resilienz-Zirkel. Drum herum gibt es Raum für Notizen. Die Therapeutin schreibt das Datum der Sitzung darauf und das Thema “Neuer Umgang mit meiner Arbeitsbelastung”.) Liebe Claudia, du kannst wieder frei assoziieren was Du in Sachen Arbeitsorganisation verändern möchtest – vielleicht ist es heute nur ein Aspekt – vielleicht zeigen sich mehrere Kompetenzen. Ich schreibe die Stichworte, die Dir einfallen für Dich auf.
  • Claudia: (Nimmt sich einen Moment Zeit und zeigt dann auf das Symbol für Akzeptanz und Realitätsbezug) Wenn ich wie jetzt auf der 6 bin, dann habe ich genug Energie, um gegenüber meiner Mitarbeiterin auch mal “Nein zu sagen!”, wenn sie mich wieder fragt, ob sie wegen der Kinder eine Stunde früher gehen kann. Ich bitte sie, sich mit Ihrem Mann zukünftig besser abzusprechen, so dass sie nicht mehr 2-3 mal die Woche früher nach Hause geht, sondern maximal einmal.
  • Karin:Und, wenn du dir vorstellst, wie Du ihr das beim nächsten mal sagst – wie geht es Deinem Rücken dabei?
  • Claudia: Ehrlich gesagt gut. Ich fühle mich wieder viel aufrechter und bin vor allem nicht mehr so verkrampft, wenn ich an die Situation denke. Ganz im Gegenteil. Ich glaube, dass ich auch meinem Job und meiner Rolle als Chefin dabei viel gerechter werden. Denn auch die anderen Kolleginnen in meinem Team sollten sich das Recht nehmen können, z.B. einmal im Monat früher zu gehen, vielleicht weil sie zum Arzt müssen ohder noch etwas anderes erledigen müssen. Ich werde das im nächsten Team-Meeting ansprechen. Vielleicht führen wir eine Art Kontingent für Freistunden  ein, welches jeder für sich frei nutzen kann – ohne, dass es dafür einen besonderen Grund gibt. Für den einen sind es die Kinder, für den anderen vielleicht einfach nur das Bedürfnis am Abend entspannter zur Yoga-Stunde zu gehen. Kannst Du das bitte noch bei der Lösungsorientierung hinzufügen!
  • Karin:Gerne! Fällt dir noch etwas ein, wenn du auf deine Kompetenten schaust?
  • Claudia: Ja, bitte notiere noch bei “Ich selbst entscheide!” – “Meiner Rolle als Führungkraft gerechter werden” und bei “Beziehungen und Netzwerke” schreibe bitte noch: “Ausgleich schaffen für das gesamte Team!” Ich finde es schon wichtig, dass wir auf ihre Situation als Mutter Rücksicht nehmen. Denke aber auch, dass es nur gerecht ist, wenn wir einen Ausgleich auch für die anderen schaffen.
  • Karin:Spannender Gedanke! Sie lacht: Den sollten wir hier in der Praxis auch mal ansprechen. Noch etwas?
  • Claudia: Nein, ich denke für heute ist es gut so. Diese Stärkung und diesen für mich neuen Gedanken nehme ich auf jeden Fall mit und berichte Dir dann nächste Woche, was mein Team darüber denkt! Und es fühlt sich jetzt gerade auch eher an wie eine 7-8. Ich traue mir zu, dass ich das gleich morgen im Team-Meeting mal anspreche und vorschlage!
  • Karin: Wunderbar. Dann nimmt Deinen Resilienz-Zirkel mit und wenn sich im Verlauf der Woche noch weitere neue Kompetenzen zeigen, dann schreibe zu einfach hinzu und notiere Dir, was Du neu und anders gemacht hast, oder gefühlt hast oder was dir durch den Kopf gegangen ist!
  • Claudia: Mach ich! Und dann bis nächste Woche!

Empowerment für ein ECHT STARKES Fichtelgebirge

Eine Resilienz-Modell-Region

– mit Vorbildfunktion für nachhaltige Resilienz-Projekte

Die Teilnahme als Aussteller im Rahmen der Workshop-Tage des Berufsverbandes Osteopathie e.V. fand satt im Rahmen unseres Förderprojektes “Resilientes Fichtelgebirge” statt. Mit Hilfe von Multiplikatoren und Projektpartnern vor Ort initiieren wir in der Region Fichtelgebirge Resilienz-Modell-Projekte, z.B. in Bildungseinrichtungen, Kindergärten, Schulen.